Unser Blog für den Dialog mit Ihnen

 

Bericht im aktuellen Dossier Publishing Innovations von m-k.ch

Do 31.03.2016 13:49
Autor: Simon Wolanin, Chefredaktor Marketing & Kommunikation

Das Zielpublikum muss da abgeholt werden, wo es ist!

Interview mit Reto Spiegel, Leiter Marketing & Verkauf mosaiq c/o Impress Spiegel AG, über Angebote und Herausforderungen beim Multichannel-Publishing

 

MK: Was für Angebote haben Sie im Bereich Multichannel-Publishing?

Spiegel: Das Angebot der Impress Spiegel AG besteht aus drei modular kombinierbaren Elementen: Unser webbasiertes "Content-Publishing-Cockpit" dient der Erzeugung, Verwaltung und Publikation von Content. Wahlweise wird das Cockpit auf der eigenen Website aufgesetzt (falls das CMS unseres Entwicklungspartners im Einsatz) oder auf unserer Kommunikations-Plattform boost.ch (beim Einsatz von Fremd-CMS-Lösungen). So ist der Kunde bei der Wahl seines Website-CMS nicht eingeschränkt. Sämtliche dynamischen Text-Inhalte werden ohne grosse IT- oder Publishing-Kenntnisse formularbasiert eingepflegt, Bilder und Grafiken per Upload in eine medienneutrale Galerie gestellt. Über das Cockpit kann der Verantwortliche steuern, wo welcher Content publiziert werden soll (Website, Social-Media-Kanäle, Newsletter, App, ePub- oder Print-Dokumente als PDF). "boost.ch" heisst unser zweites Modul und kombiniert eine einfache medienneutrale Asset-Management-Lösung und einen Online-Publishing-Editor mit integriertem Web2Print-Shop. Dieses Modul greift auf die gleiche Datenbank zu wie das Content-Publishing-Cockpit und erzeugt dort auf Knopfdruck CD-konforme Publishing-Dokumente. Der Publishing-Verantwortliche kann nachträglich die automatisch erzeugten Dokumente im Editor korrigieren und nach dem Finetuning freigeben oder im Shop bei einem Druckdienstleister bestellen. Sämtliche Bestellungen und Datendownloads werden in einer History journalisiert. Mit "Content Box" bietet unser Team von PR-Fachleuten dem Kunden darüber hinaus Unterstützung von der Content Marketing Strategie über die Operationalisierung bis zum Controlling.

 

MK: Wann lohnt sich der Einsatz von Multichannel-Lösungen? Und was sind die Vorteile?

Spiegel: Selbstverständlich gilt es das von Fall zu Fall im Dialog mit dem Kunden zu entscheiden, grundsätzlich aber überall, wo Rationalisierung und Medienautomation Sinn machen. Vielfach sind die Verantwortlichen mit lästigen redundanten Aufgaben beschäftigt, anstatt sich um die wichtigen Dinge kümmern zu können, gerade auch in Zeiten gekürzter Marketingbudgets. Als Entwickler von Websites erleben wir auch häufig, dass im Anschluss an einen Neuauftritt oder Relaunch inhaltlich nichts mehr passiert. Gerade bei KMU mit kleinen Marketingabteilungen ist die Hürde zur Nutzung mit einem einfach zu bedienenden Werkzeug für die regelmässige Erstellung von dynamischem Multichannel-Content viel kleiner als bei einem technisch komplexen Redaktionssystem. Bei grösseren Organisationen kann über die Zuweisungen von Rollen und Rechten auch der entsprechende Workflow individuell definiert werden. Dank der offenen Web-Architektur unseres Systems ist die Anbindung an ERP-, CRM-, PIM- oder Shop-Lösungen gewährleistet.

 

MK: Was sind die grössten Herausforderungen, wenn man Inhalte über mehrere Kanäle publizieren möchte? Und was sind die häufigsten Fehler, die Firmen dabei machen?

Spiegel: Es ist ja nichts Neues, dass die grossflächige Berieselung mit standardisierten Marketingtexten nichts bringt. Multichannel-Marketing kann die individuelle Pflege der einzelnen Kanäle nicht ersetzten, aber ergänzen. Das Zielpublikum muss da abgeholt werden, wo es ist. Content soll auf das entsprechende Medium angepasst werden, den Leser unterhalten und ihm einen Nutzen bringen. Reine Werbebotschaften schrecken ab. Ziele der Massnahmen müssen je Kanal definiert sein. Deshalb ist eine durchgängige Content-Marketing-Strategie zwingend notwendig. Für packendes Storytelling und eine passende Bildsprache müssen professionelle interne wie externe Ressourcen eingesetzt werden. Deshalb ist es auch ein häufiger Irrglaube, Content-Marketing koste nichts.

 

MK: Können Sie uns ein Beispiel eines besonders gelungenen Multichannel-Projekts nennen, das von Ihnen umgesetzt wurde?

Spiegel: Für ein Holzbauunternehmen mit rund 40 Mitarbeitenden wurden innerhalb eines halben Jahres sämtliche Print-Kommunikationsmittel überarbeitet, eine Responsive-Website und zwei Produkte-Landingpages über ein Multiplattform-CMS eingerichtet, danach das Content-Publishing-Cockpit im CMS mit dem Newsletter-Tool, Facebook, LinkedIn und "boost.ch" verbunden. Jeder Projektleiter pflegt formularbasiert sein Bauprojekt im Web-CMS ein (Standard-Textbausteine, Bilder). Nach Freigabe erfolgt das Finetuning durch den Marketingverantwortlichen (1 MA). Die Projekte werden durch ihn wahlweise als Referenz auf der Website den entsprechenden Landingpages und Facebook veröffentlicht. Wird die Referenz für eine PR weiterverwendet, kann unser PR-Mann auf die vorliegenden Referenzdaten aus der Mediendatenbank zugreifen und diese weiterverarbeiten. Die Mitarbeiterinformationen (Teammodul) werden in diesem Fall vom Kunden auf der Website verwaltet.Aus der DB im Hintergrund erzeugt boost.ch automatisch Visitenkarten für den Druck, auf Wunsch sogar mit individuellem QR-Code der vcf-Datei. Sämtliche Druckerzeugnisse liegen im Shop zur Bestellung bereit. Print-Inserate kann der Marketingverantwortliche über eine einzige dynamische Layout-Vorlage editieren und jeder erdenklichen Grösse anpassen. Das Schöne an diesem Beispiel. Multichannel-Publishing mit boost.ch ist für kleinere und mittelständige Unternehmen genauso erschwinglich wie für Grossunternehmen mit komplexeren Konzernstrukturen oder vielen Standorten. So kann das System auch sehr gut für Händlernetzwerke, Franchising-Konzepte oder Verbands-Marketinglösungen eingesetzt werden.

Weitere Infos

Boost.ch 

Kundeninformation 31.03.2016

Do 31.03.2016 00:10
Autor: Andreas Spiegel

Weichenstellung bei der Impress Spiegel AG

Frankenstärke, Strukturwandel, digitale Disruption: Täglich hören wir Meldung über Stellenabbau und Abwanderung von Märkten ins nahe Ausland. Neue Bedingungen erfordern manchmal Korrekturen. Auch die Impress Spiegel AG bleibt davon nicht verschont.

Aufgrund stark zurückgegangener Umsätze in den klassischen grafischen Sparten Gestaltung und Druck nimmt die Firma personelle Veränderungen vor und konzentriert sich auf Kommunikationsdienstleistungen, Medienautomation und Nischenprodukte.

 

Personalabbau bei der Impress Spiegel AG

Massive permanente Veränderungen sind seit den Zeiten des Buchdrucks ein ständiger Begleiter der grafischen Branche. Wer es stabil und gemütlich mag, sucht sich diese Branche vielleicht eher nicht aus. Die Digitalisierung findet hier schon seit über zwei Jahrzehnten statt. Die Substitution von Printprodukten durch elektronische Medien, Onlinedruck, Do-it-yourself-Publishing und Heerschaaren von freischaffenden Designern haben die Branche in den letzten paar Jahren zusätzlich verändert. Klassisch geführten Unternehmen wie unserer Impress Spiegel AG setzt der Druck der Frankenstärke mit verschiedenen Ausprägungen nun überdurchschnittlich zu. Schon lange gilt «Schweizer Unternehmen drucken in der Schweiz» nicht mehr.

Nachdem wir sämtliche internen Prozesse optimiert und alle möglichen Kosteneinsparungen vorgenommen haben, bleibt uns leider nur die allerletzte Möglichkeit: Personalabbau. Die Firma muss gesund schrumpfen, um neue Stärke entwickeln zu können. Dadurch sparen wir Kosten, der Verlust von geschätzten Mitarbeitenden ist aber schmerzhaft, zumal uns die soziale Verantwortung als Unternehmer ein zentrales Anliegen ist. Deshalb streicht die Impress Spiegel AG erst als letzte und unangenehmste Massnahme im ersten Quartal 2016 insgesamt 5 Stellen. Zudem werden wir uns strategisch neu ausrichten.

 

Personelle Veränderungen bei Impress media+print:

Michael Meier verlässt uns nach 7 Jahren Tätigkeit als Verkaufs-Innendienst Druck. Seine sympathische und fröhliche Art wird uns fehlen.

Annika Odermatt war während 5 Jahren für den Digitaldruck verantwortlich und hat unseren Kunden in dieser Zeit mit Sorgfalt und vielen Express-Sondereinsätzen schöne hochqualitative Druckprodukte hergestellt.

 

Personelle Veränderungen bei Mosaiq:

Nach 16 Jahren Firmentreue müssen wir uns von Andrea Schumacher als langjährigste Mitarbeitende verabschieden. Andrea Schumacher wurde auch während ihrem zweimaligem Mutterschaftsurlaub im Teilzeitverhältnis bei Mosaiq weiter beschäftigt. Dies ist fortan leider nicht mehr möglich.

Alexander Jäggi war von der Lehre als Polygraf an fast 10 Jahre verantwortlich für die Entwicklung unserer Online-Plattform, 3D und Motion Design sowie die interne IT. Leider erfuhr der Zukunftsmarkt 3D bei unseren Kunden all die Jahre zu wenig Zuspruch. Alexander Jäggi wird sich andernorts viel intensiver diesem vielversprechenden Bereich widmen dürfen.

Marisa Bürgi war 2 Jahre als Grafikerin für Mosaiq tätig. Als junge, kreative Person stehen ihr die Türen der Arbeitswelt noch weit offen, um neue Erfahrungen sammeln zu können.

 

Wir danken allen Ausscheidenden für ihre wertvolle Arbeit und wünschen ihnen bei neuen Herausforderungen viel Erfolg und persönliche Erfüllung.

 

Neue strategische Ausrichtung und Organisationsstruktur

Was bleibt und was ändert sich weiter? Die strategische Neuausrichtung bedeutet, dass wir uns in Zukunft auf die Bereiche Kommunikationsdienstleistungen, Medienautomation und Nischenprodukte konzentrieren werden.

 

Die Geschicke der Unternehmen werden ab sofort wie folgt geleitet:

Andreas Spiegel amtet nach wie vor als Geschäftsleiter der Impress media+print und entwickelt den Geschäftsbereich Druck mit innovativen Online-Plattformen und Nischenprodukten sukzessive von einem Produktionsbetrieb zu einem Kompetenzzentrum für Medienautomation und Print.

Dabei wird ihn Hansjörg Bobst weiterhin in Produktion und Weiterverarbeitung unterstützen.

Ab April 2016 zeichnet Alessandra Finazzi für die Geschäftsleitung der Agentur Mosaiq verantwortlich. Alessandra Finazzi ist bereits seit August 2015 als Teamleiterin bei Mosaiq tätig und hat zusammen mit dem Verwaltungsrat der Impress Spiegel AG die strategischen Veränderungen in der Agentur eingeleitet.

Reto Spiegel steht per sofort als Verkaufsverantwortlicher und Kommunikationsberater für die beiden eng verzahnten Geschäftsbereiche Impress und Mosaiq zu Ihrer Verfügung.

 

Im verbleibenden Mosaiq-Team präsentiert sich die Organisation wie folgt:

Stellvertretende Teamleitung: Sandra Kummer

Mediaplanung: Cornelia Siegrist

Projektverantwortliche visuelle Kommunikation: Pascal Schranz und Florian Weber

Projektverantwortung Crossmedia-Publishing und Medienautomation: Tobias Kramer

Als weiteren Teamplayer in unseren Reihen dürfen wir Ihnen Markus Spielmann vorstellen. Er ist bereits seit August 2015 für Mosaik in Kommunikationsberatung und Strategie tätig und betreut als Projektleiter einen unserer grösseren Mandanten.

 

Es ist uns bewusst, dass diese Information für viele Kunden und Geschäftspartner überraschend kommt.

Wir hoffen weiterhin auf Ihr Vertrauen und Kundentreue und freuen uns auf Ihre weitere Zusammenarbeit mit dem verbleibenden Team.

 

Geschäftsleitung und Verwaltungsrat Impress Spiegel AG 

Spendenprojekt

Fr 29.01.2016 14:55
Autor: Impress Spiegel AG
impress media+print unterstützt seit Jahren den Verein Malima mit einem Sachsponsoring bei der Herstellung des Jahreskalenders, dessen Verkauf zugunsten von Spendenprojekten dient.
Der Verein Malima wurde 2003 gegründet, um Hilfe zur Selbsthilfe in Benin, Westafrika zu leisten. Das Hauptanliegen: Möglichst vielen Waisen und Halbwaisen Schulbesuch und Ausbildung zu ermöglichen.

Dieses Jahr hat Malima ein spezielles Projekt initiert, welches erstmalig über eine Crowdfunding-Plattform läuft. Das Ziel ist ambitioniert, die Zeit knapp. Helfen doch auch Sie mit, damit das Projekt umgesetzt werden kann.
Malima Crowdfunding-Projekt 
 
MALIMA - SCHULGELÄNDE

Seit 2012 funktioniert die Schule in Djohitin in halbfertigen Gebäuden. Da wir ein Verein sind mit vorwiegend älteren Mitgliedern, möchten wir gerne möglichst bald die Gebäude fertig bauen. Dafür wagen wir uns an dieses Crowdfunding auf 100-days.net und sammeln Geld für den Fertigbau.

 

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